Home | Downloads | Kontakt | Impressum | AGB | Referenzen | News / Aktuelles / Neuheiten | Vorführgeräte

Zahnwinkel- und Zahnhöhenmessgerät

 
Made in Germany
Beschreibung des Messgerätes
Das Zahnwinkel- und Zahnhöhenmessgerät WB 32 (im folgendenText immer als Messgerät bezeichnet) ist ein optisch-mechanisches Präzisionsmessgerät zur Überprüfung der Schneidengeometrie von Kreissägeblättern. Höchste Präzision bei kleinsten Abmessungen macht das Messgerät zum idealen Prüfwerkzeug für Betrieb und Kundendienst. Es ist völlig wartungsfrei und einfach zu bedienen.
Das Messgerät wird in einem passenden Holzetui geliefert. 


Ausführungen
Typ  WB 32 S
Standard (ohne Messuhr)
Typ  WB 32 U
Universal (mit Messuhr in mm- Teilung)
Typ  WB 32 Z Zoll (mit Messuhr in zoll- Teilung)            


 
   
































 
      WV10 Prüfstand
 
     



WB-32_deutsch_2014  649 KB   

WB-32_english_2014  683 KB
WB-32_francais_2015             
 681 KB

Technische Daten

Messbereich: bis 2400 mm Kreissägeblatt-Durchmesser, für Zahnteilung 3 ... 70 mm (Standardausführung 0 ... 70 mm)
Hub: 5 mm, für Differenzmessung
Messleisten: Hartmetall, geschliffen
Führungsverhältnis: 3 x D
Gehäuseteile: Spezialaluminium, natur eloxiert
Winkelskala: Aluminium, mattschwarz eloxiert, gravierte Teilung
Sondermessuhr: Teilung 1/100 mm oder 1/1000 Zoll
Linsensystem: mit 7 facher Vergrößerung
Bildfeld der Lupe: 18 mm, chromatisch korrigiert
Gewicht:ca. 520 g (Standard-Ausführung), ca. 585 g (Universal-/Universal Z-Ausführung)
Abmessungen: 115 x 105 x 67 mm
Technische Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

Allgemeine Hinweise

Bitte beachten Sie die Hinweise der Betriebsanleitung, damit das Messgerät einwandfrei funktioniert und lange einsatzfähig bleibt.
Überzeugen Sie sich nach Erhalt, dass das Messgerät nicht beschädigt und das bestellte Zubehör vorhanden ist.
Verwenden Sie das Messgerät nur bestimmungsgemäß.
Beachten Sie, das die Messuhr Sonderübersetzung hat und daher nur für Kreissägeblätter verwendet werden kann.
Achten Sie während der Messungen darauf, dass die Fadenkreuzplatte nicht beschädigen wird. Im Bedarfsfall ist sie als Ersatzteil erhältlich.

Zahnwinkelmessung

Die Winkelmessung sollten Sie an den Nachschneidezähnen vornehmen,
da sich diese Winkel zuverlässiger messen lassen.
Zahnmessgerät-Bild4.jpg
  • Positionieren Sie das Sägeblatt so, dass die Drehrichtung im Uhrzeigersinn erfolgt - Zahnrichtung nach rechts.
  • Stellen Sie Zeiger (1) des Einstellhebels (2) am Messgerät auf Null.
  • Drücken Sie Arretierung (3) der Messuhr (4), so dass die Messschneide (5) in der oberen Stellung bleibt.
  • Lösen Sie die Rändelmutter (6), um die Auflageleisten (7) je nach Zahnteilung symmetrisch verschieben zu können. Die Symmetrie-kontrolle erfolgt durch die Strich-Punkt-Markierung.
Beachten Sie, dass der zu messende Nachschneidezahn unbedingt zwischen den Auflageleisten (7) freiliegen muss.
  • Setzen Sie das Messgerät von oben auf die Spitzen von zwei Vorschneidezähnen auf und schieben Sie dann das Messgerätplan gegen das Sägeblatt.
Vorsicht! Fadenkreuzplatte nicht beschädigen.
Zahnmessgerät-Bild5.jpg
  • Durch die Mess-Lupe (8) erkennen Sie den zu messenden Zahn in 7 facher Vergrößerung.
  • Bringen Sie die Horizontallinie (9) des Fadenkreuzes durch Verstellen der Rändelschraube (11) mit der Zahnspitze in Deckung. Verschieben Sie das Messgerät seitlich, bis sich Vertikallinie (10) des Fadenkreuzes mit der Zahnspitze deckt.
  • Führen Sie den Einstellhebel (2) nach oben, bis die Vertikallinie (10) des Fadenkreuzes mit der Zahnbrust deckungsgleich ist. Lesen Sie Spanwinkel an der Winkelskala (12) ab.
  • Führen Sie den Einstellhebel (2) nach unten, bis sich die Horizontallinie (9) des Fadenkreuzes mit dem Zahnrücken deckt. Lesen Sie den Freiwinkel an der Winkelskala (12) ab.

Zahnhöhendifferenzmessung (nur bei WB 32 Universal)

Zahnmessgerät-Bild6.jpg
  • Lösen Sie Arretierung (3) der Messuhr (4).
  • Setzen Sie das Messgerät mit den Auflageleisten (7) senkrecht auf zwei Vorschneidezähne auf (siehe Abbildung).
Vorsicht! Fadenkreuzplatte nicht beschädigen.
Beachten Sie, dass die Messschneide (5) der Messuhr (4) auf der Zahnspitze des Nachschneidezahns aufliegen muss.
  • Stellen Sie die Messuhr (4) auf Null.
  • Setzen Sie nun das Messgerät mit den Auflageleisten (7) senkrecht auf zwei Nachschneidezähne.
  • Lesen Sie den Zahnhöhenunterschied von Vor- und Nachschneidezähnen an der Messuhr (4) ab.